Freistaat Preußen

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Die junge Weimarer Republik steht vor überwältigen Problemen, die Alliierten besetzen das Rheinland, es gibt viel Verelendung. Die Extremisten geben den Demokraten die Schuld. 

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Weimar und Versailles

[Deutschland, 1919] Am 6. Februar 1919 kam die Nationalversammlung im Nationaltheater in Weimar zusammen, denn in Berlin wurde weiter gekämpft. Der Tagungsort hat den Namen der ersten deutschen Republik geprägt.

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Kapp-Putsch und Rote Ruhrarmee

[Rheinprovinz und Berlin, 1920] Die junge Weimarer Republik war nicht gefestigt. Die tiefe Spaltung des Landes, der Hass und die Gewaltbereitschaft bedrückten auch Kathi und Max.

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„Novemberverbrecher“

[Deutschland, 1921/22] Ende August hing eine schwarze Stoffrosette im Fenster des „Stübchens“, daneben eine schwarz-rot-goldene. Am 26. August 1921, war Matthias Erzberger im Schwarzwald erschossen worden.

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Ruhrbesetzung

[Deutschland, 1923] Als Deutschland zum Ende des Jahres 1922 mit Kohle- und Holzlieferungen im Rückstand war, stellte die alliierte Reparationskommission mehrheitlich einen Verstoß gegen den Versailler Vertrag fest.

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Inflation

[Rheinprovinz, Spätsommer 1923] Tag um Tag, Woche um Woche ging ins Land. Der passive Widerstand forderte große Opfer. Aber nichts deutete auf ein Einlenken Frankreichs oder ein Eingreifen der Alliierten hin.

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Soll das Rheinland versacken?

[Rheinprovinz, Ende 1923] Der passive Widerstand war zu Ende. Kathi war verzweifelt und wütend zugleich. Ihr war klar, dass Reichskanzler Stresemann angesichts der verheerenden Folgen keine Wahl geblieben war.

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Die Separatisten schlagen los

[Rheinprovinz, Oktober 1923] Die junge Weimarer Republik durchlitt ihr schwerstes Jahr. In den besetzten Gebieten waren viele Menschen demoralisiert und fühlten sich von der Regierung im fernen Berlin im Stich gelassen.

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Zwischen Hoffen und Bangen

[Rheinprovinz, 1923] Ein schlimmes Jahr ging zu Ende. Am 23. November verlor Reichskanzler Stresemann eine Vertrauensabstimmung im Reichstag und trat zurück. Neuer Regierungschef wurde der Kölner Wilhelm Marx.

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Dawes-Plan

[Rheinprovinz, 1924] Das Krisenjahr 1923 hatte tiefe Spuren hinterlassen. Während des passiven Widerstandes hatten sie monatelang gekämpft, Entbehrungen ertragen und dem zermürbenden Druck standgehalten.

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„Goldene“ Zwanziger Jahre

[Rheinprovinz, 1924/25] Die Weimarer Republik hatte das Krisenjahr 1923 überstanden. Durch den Dawes-Plan kam die deutsche Wirtschaft wieder in Schwung. Die „Goldenen Zwanziger Jahre“ begannen.

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Hindenburg wird Reichspräsident

[Rheinprovinz und Deutschland, 1925] Reichspräsident Friedrich Ebert war im Alter von erst 54 Jahren verstorben. Nun wurde, zum ersten Mal, ein Reichspräsident direkt vom Volk gewählt. Marx oder Hindenburg?

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Jahrtausendfeiern 1925

[Rheinprovinz, Frühsommer 1925] Hindenburg leistete seinen Eid auf die Verfassung. Viele waren überrascht, wie korrekt er sein Amt ausübte, fassten wie Außenminister Stresemann nach großer Skepsis langsam Vertrauen.

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Verständigungspolitik

[Deutschland, 1925] Seit dem 5. Oktober 1925 verfolgte man gespannt die Nachrichten. Erstmals seit dem Ende des Krieges waren Staatsmänner aus sieben der wichtigsten europäischen Nationen zusammengekommen.

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Abzug aus Bonn und Köln

[Rheinprovinz, Anfang 1926] Der Dawes-Plan und die Locarno-Verträge standen für eine Verständigung mit den Alliierten; die Verständigungspolitik kam nun auch den Menschen in den besetzten Gebieten zugute.

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Aufschwung – auf Pump

[Deutschland, 1926/28] Wirtschaftlich ging es aufwärts in der Weimarer Republik. Nach all den schlimmen Jahren hätte man fast die Welt aus den Angeln heben mögen. Clärenore Stinnes fuhr mit ihrem Auto um die Welt.

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Dawes-Plan und Young-Plan

[Deutschland, 1928] Nach dem Dawes-Plan wurde 1928 erstmals die Normalannuität von 2,5 Milliarden Reichsmark fällig. Das entsprach 12,4 Prozent der deutschen Staatsausgaben und immerhin 3,3 Prozent des Volkseinkommens.

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Weltwirtschaftskrise

[Amerika, 1929] Acht Jahren waren Joscha und Marie nun in den USA. Seit kurzem waren sie zu viert, Ende letzten Jahres war ihr kleiner Sohn Joe auf die Welt gekommen. Nach all den Jahren der […]

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Kampagne gegen den Young-Plan

[Deutschland, Dezember 1929] Der Börsencrash in New York, der Schwarze Freitag, weitete sich schnell zu einer Weltwirtschaftskrise aus, die auch Deutschland in den Abgrund zu reißen drohte.

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Präsidialkabinett Brüning

[Deutschland,  Anfang 1930] Millionen Menschen waren arbeitslos, Banken brachen zusammen, Konzerne meldeten Konkurs an und die Ausfuhr bracht ein. Für ältere Menschen bestand keinerlei Hoffnung auf eine Anstellung.

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Revanche statt Versöhnung

[Rheinprovinz, 1930] Siegesfeier statt Versöhnung Am 30. Juni 1930 wurde als letztes die fünfzehnjährige „Mainzer Zone“ geräumt. Nun überschlug man sich mit „Jubel- und Befreiungsfeiern“.

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Wahlsieg der NSDAP

[Deutschland, 1930] Max war wütend. Was hatte denn Reichspräsidenten und den Reichskanzler nur bewogen, in solch krisengeschüttelter Zeit den Reichstag aufzulösen und Neuwahlen auszuschreiben?

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Eine Gesellschaft verelendet

[Deutschland, 1930/31] Nach dem Wahlerfolg der Nationalsozialisten am 14. September 1930 zogen ausländische Kreditgeber ihr Geld ab, und das Reich war auf einen gewaltigen Überbrückungskredit angewiesen.

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Der autoritäre Reichspräsident

[Deutschland, 1931/32] Hindenburg, der „Held von Tannenberg“, war bei seinem Volk ungeheuer populär. Er war in den Medien präsent, Straßen und Plätze, ja sogar der nach Sylt gebaut Damm wurden nach ihm benannt.

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Papens Kabinett der Barone

[Deutschland, 1932] Hindenburg war zunehmend unzufrieden mit Brüning. Dass sein Kanzler auf die Tolerierung durch die SPD baute, passte ihm gar nicht. Noch weniger, dass er auch der SPD seine Wiederwahl verdankte.

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Preußenschlag

[Deutschland, Juli 1932] Die Not in Deutschland wurde immer größer, Massenarbeitslosigkeit, Verelendung und Hoffnungslosigkeit prägten das Leben breiter Bevölkerungsschichten; die Kriminalität nahm sprunghaft zu.

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Eine Mehrheit für die Extremisten

[Deutschland, 1932] Man verlässt nicht so einfach die Heimat. Auch Max hing mit allen Fasern an seiner Heimat, und wie konnte er in einer solchen Notsituation gehen? Und überall war Not und Elend.

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Abschied

[Rheinprovinz, 1932/33] Zu Weihnachten 1932 war Joscha endlich wieder bei seiner Familie am Rhein. Doch es war auch eine gedämpfte Stimmung, „schlaf‘ in himmlicher Ruh“ mochte er gar nicht singen.

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Das Ende der Republik

[Deutschland, Januar 1933] Exkanzler von Papen hatte seinen Machtanspruch mitnichten aufgegeben. Ein geheimes Treffen am 4. Januar zwischen Papen und Hitler im Haus der Kölner Bankiers von Schröder war doch nicht geheim geblieben.