Freistaat Preußen

Die junge Weimarer Republik steht vor überwältigen Problemen, die Alliierten besetzen das Rheinland, es gibt viel Verelendung. Die Extremisten geben den Demokraten die Schuld. 

Die Niederlage kam für die meisten Menschen überraschend, und nun muss Deutschland einen harten Friedensvertrag unterschreiben, die Alliierten besetzen das Rheinland. Die junge Weimarer Republik steht vor überwältigen Problemen, und die Extremisten von rechts geben den Demokraten die Schuld daran.

Aus ihrer Liebe schöpfen Kathi und ihr Mann Max Kraft für einen Neuanfang. Unterstützung kommt von ihren entfernten amerikanischen Verwandten, die bei den American Forces in Koblenz stationiert sind. Doch das Krisenjahr 1923 bringt alle ans Ende ihrer Kraft. Erst langsam geht es wieder aufwärts mit dem „Stübchen“ und dem Weingut Bergmann.

Wenige Jahre des Aufschwungs sind der Weimarer Republik vergönnt, dann reißt die Weltwirtschaftskrise auch Deutschland in den Abgrund; Millionen sind arbeitslos und verelenden. Die Radikalen gewinnen die Oberhand. Das Ende kommt mit dem Preußenschlag 1932.

Wieder ist das „Stübchen“ Anlaufstelle für notleidende Menschen. Kathis Familie spürt, welche Gefahr der Demokratie von den Nationalsozialisten droht. Nach dem Preußenschlag und dem Wahlsieg der NSDAP wird der Sozialdemokrat Max verfolgt. Schweren Herzens entschließen sich Kathi und Max, mit ihren Kindern zu ihren Verwandten in den USA zu gehen.

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