Hauptpersonen

Im Verlauf von gut 200 Jahren treten viele Personen auf und auch wieder ab. Zum besseren Verständnis möchte ich Ihnen die Hauptpersonen und Familienunternehmen kurz vorstellen.

Die Limbachs sind eine deutsch-belgische Familie. Am Rhein betreiben sie ein Familienunternehmen, das „Limbach Stübchen“. Hier gibt es die Second Hand Hutmacher- und Schneiderwerkstatt von „Oma“ Limbach, wo sie mit viel Fantasie und Geschick alten Kleidern und Hüten neuen Chic gibt. Kreativität sollte nicht allein auf Eitelkeit verwendet werden, sagt sie, auch hart arbeitende Frauen mit geringem Einkommen sollten schöne Dinge für sich und ihre Familie erwerben können. Im anderen Raum gibt es ein Café, wo sie selbst gemachte Schokolade und Imbisse ausgeschenkt werden. Sophie Limbach heiratet einen österreich-ungarischen Diplomaten und wird Gräfin Csabany, wodurch die Familie noch etwas bunter wird.

Die Bergmanns, das sind Emil, seine Frau Lena und ihre Tochter Susan, haben ein Weingut am Fuß des Siebengebirges. Sie haben Verwandte in den USA. In den bitteren Jahren nach den napoleonischen Kriegen haben die Brüder Heinrich und Niklas Bergmann mit ihrer Mutter die Heimat verließen, um sich in Amerika ein neues Leben aufzubauen. Doch sie halten engen Kontakt zu ihrer Angehörigen und Freunden am Rhein.

Die Limbachs und die Bergmanns sind „verpanschte Familien“, wie es Carl Zuckmayer einmal ausgedrückt hat. Das ist durchaus Absicht, denn diese Geschichte ist verbunden mit einem großen Dankeschön dafür, dass wir heute im vereinten Europa leben, und dass der Rhein keine Grenze mehr ist.

Zum besseren Verständnis möchte ich Ihnen die Hauptpersonen und Familienunternehmen kurz vorstellen.

Vor 1815

Oma Limbach, Näherin im Großherzogtum Berg
Hubert Limbach, ihr Sohn; Henriette, seine Frau

1815-1848

Oma Limbach, nun Hutherstellerin
Hubert Limbach, nun Beamter des Generalgouvernents Berg und Lehrer, Henriette, seine Frau
Anni, ihre Tochter, Jean, Offizier der PRDG, Annis Mann
Hans und Sophie, ihre Kinder
Matthieu, Henriettes Bruder

„Stübchen“
Das Familienunternehmen am Rhein. Hier gibt es die Second Hand Hutmacher- und Schneiderwerkstatt von „Oma“ Limbach, wo sie mit viel Fantasie und Geschick alten Kleidern und Hüten neuen Chic gibt. Kreativität sollte nicht allein auf Eitelkeit verwendet werden, sagt sie, auch hart arbeitende Frauen mit geringem Einkommen sollten schöne Dinge für sich und ihre Familie erwerben können. Im anderen Raum eröffnet Henriette ein Kaffee, wo sie selbst gemachte Schokolade und Imbisse anbietet.
Hubert hält engen Kontakt zu seinem Verwandten Niklas in Amerika. In dieser Zeit bitterer Armut lädt Hubert oft Kinder ins „Stübchen““ ein, um ihnen beim Lernen zu helfen, und zeigt ihnen Zeichnungen von Amerika, die ihm Niklas schickt. Die nächsten Generationen wachsen in dieser Tradition auf und setzen sie fort.
Doch schon bald werden die preußischen Behörden misstrauisch. Anders als in Amerika müssen überzeugte Demokraten wie Limbachs im Königreich Preußen und im anschließenden Kaiserreich mit der Angst vor Verhaftung und Schikanen leben.

1849-1871

Hubert Limbach, nun mit Frau Henriette, der Tochter Anni und den Kindern Hans und Sophie im Exil in Brüssel.
Jean, Offizier der PRDG, Annis Mann
Lena, Winzerin aus dem Siebengebirge, Sophies beste Freundin und ihr Mann Emil Bergmann

Graf Andras Csabany, Sophies Liebe
Graf und Gräfin Csabany, seine Eltern, an der Gesandtschaft Österreichs beim Deutschen Bund
Jakob, Graf Andras‘ Bursche

In Amerika

Lorenz Bergmann, nach der gescheiterten Revolution flieht er zu seinen Verwandten in die USA. Er heiratet in seine amerikanische Familie und übernimmt mit seiner Frau Annelie das Familienunternehmen, den „Merry Dragon“ Landgasthof.

1871-1914

Sophie, nun Grafin Csabany und ihr Mann Andras, Diplomaten für Österreich-Ungarn
Lottie und Joscha, ihre Kinder
Anni und Jean, Sophies Eltern
Lena, Winzerin aus dem Siebengebirge, Sophies beste Freundin und ihr Mann Emil Bergmann
Lorenz Bergmann, eine 18nach der gescheiterten Revolution flieht er zu seinen Verwandten in die USA
Jakob, Graf Andras‘ Bursche, er unterstützt Sophies Eltern im „Stübchen“ und übernimmt es später von ihnen

Csabany Programm
Nach ihrer Hochzeit mit Graf Andras Csabany ist sie Diplomatengattin in München und Brüssel. Sie baut  ein Ausbildungs- und Austauschprogramm für Hutmacher und Schneider aus ganz Österreich-Ungarn auf. Sie hilft jungen Menschen, sich aus eigener Kraft ein besseres Leben aufzubauen. Schon bald machen viele renommierte Betriebe mit, bieten Ausbildungsplätze für ihre Protégés an, und Sophies Name öffnet ihnen Türen.

Weingut Bergmann
Emil und Lena betreiben das „Weingut Bergmann“ am Drachenfels. Sie und Hans sind befreundet mit Kapitän Boule-Piquelot aus dem Elsass, der mit seinem Dampfer „Aimée“ den Rhein befährt und Weintouren anbietet. Oft macht er dabei auf dem Weingut Bergmann Halt.

„Stübchen“
Später übernimmt Jakob das ‚Stübchen‘ von Anni. Im Gastraum bietet er heiße Schokolade und Kaffee an, aus Oma Limbachs früherer Werkstatt wird ein liebevoll eingerichteter Kolonialwarenladen.

Rheindampfer „Aimée“
Nach dem deutsch-französischen Krieg von 1870/71 muss Frankreich Elsass-Lothringen an das Deutsche Reich abtreten. Das schafft große Bitterkeit. Emil, Lena und Hans wahren ihre Freundschaft zu Kapitän Boule-Piquelot aus dem Elsass. Später vermacht der seinen kleinen Dampfer „Aimée“ seinen Freunden und seinem Ziehsohn Etienne. Letzterer wird herzlich empfangen, Susan verliebt sich in ihn. Sie setzen die Tradition der „Aimée“ fort, und fahren auf dem Rhein und deutscher und elsässischer Flagge, und bringen Menschen von beiden Rheinufern zusammen.

1914-1919

Gräfin Sophie Csabany und ihr Mann Andras
Lottie und ihr Mann Matthias
Kathi und Walter, ihre Kinder
Joscha Csabany und Marie
Lena und Emil Bergmann
Susan, ihr Mann Etienne und Marie, ihre Tochter
Jakob, nun im „Stübchen“

In Amerika
Chiara, Lorenz‘ Enkelin in den USA, und ihr Mann John

1919-1933

Lottie und Matthias Bergmann
Kathi und ihr Mann Max
Robert und Charlotte, ihre Kinder
Joscha Csabany und Marie, nun seine Frau
Amy und Joe, ihre Kinder
Susan
Chiara, Lorenz‘ Enkelin in den USA, und ihr Mann John
Aufgewachsen ist sie auf dem „Mountain Men“ Weingut ihre Familie, der amerikanischen Bergmanns, im Shenandoah Valley.

Bis auf die historischen Personen sind alle Figuren frei erfunden; Ähnlichkeiten mit lebenden Personen wären rein zufällig und sind nicht beabsichtigt.

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