Königreich Preußen

Hoher Besuch am Drachenfels

[Juli 1815, Rheinland] Nun gehörten die Rheinlande also zu Preußen. Noch von Wien aus hatte König Friedrich Wilhelm III. am 5. April ein Patent erlassen, in dem er seine neuen Gebiete in Besitz nahm.

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Restaurationspolitik

[Deutschland, um 1815] Während der Befreiungskriege hatte König Friedrich Wilhelm III. von Preußen eine Verfassung versprochen. Zudem stand in Artikel 13 der Bundesakte des Deutschen Bundes, dass die Fürsten ihren Ländern eine Verfassung geben sollten.

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Rheinischer Provinziallandtag

[Rheinland, 1823/24] Seit einigen Jahren war jegliche politische Betätigung der Bürger stark eingeschränkt, wenn nicht gar unmöglich.  Grundlage waren die  Karlsbader Beschlüsse von 1819.

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Eine Chance auf Bildung

[Rheinprovinz, 1820] Die erste Zeit hatte Hubert Limbach den Oberpräsidenten Sack nach besten Kräften unterstützt. Doch schon nach zwei Jahren hatte man ihn abberufen, sehr zu Huberts Bedauern.

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Biedermeier

[Rheinprovinz, um 1825] Zermürbt von der ständigen Überwachung und Unterdrückung zogen sich viele Bürger resigniert zurück ins Private. Die Zeit des Biedermeier hat Carl Spitzweg in seinen Bildern festgehalten.

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Rheinromantik und Dampfschiffe

[Rheinprovinz, 1820er Jahre] Anfang des 19. Jahrhunderts, zur Zeit der Romantik, hatte man das Rheintal mit seinen Felsen und Burgen für den Fremdenverkehr entdeckt.  Auf dem Rhein fuhren die ersten Dampfschiffe.

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Steinbrüche am Drachenfels

[Rheinprovinz, um 1827] Einige glückliche Monate gingen ins Land. Oma Limbach hatte ihre ersten Hutmodelle für Madame Charlottes neue, schlichte Linie fertig, Anni lernte die Woche über im Modehaus alles über das Handwerk und das […]

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Hoffnung für die Liberalen?

[Europa, um 1830] Für den österreichischen Staatskanzler bedeuteten Meinungsfreiheit, Presse- und Versammlungsfreiheit und das Streben nach nationaler Einigkeit Unruhe und Gefahr für die Sicherheit.

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10.000 Taler für den Drachenfels

[1831/32, Rheinprovinz] Noch immer dauerte der Rechtsstreit vor dem Landgericht Köln um Verfahrensfragen und die Zulässigkeit der Klage an. Ein zweiter Ortstermin am Drachenfels bestätigte die Ergebnisse des ersten. König Friedrich Wilhelm III. muss entscheiden […]

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Alle sind verdächtig!

[Rheinprovinz, Mitte der 1830er Jahre] „Hoch lebe jedes Volk, das seine Ketten bricht und mit uns den Bund der Freiheit schwört! Vaterland – Volkshoheit – Völkerbund hoch!“ hatten die Redner auf dem Hambacher Fest gerufen.

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Rheinkrise

[Deutschland und Frankreich, 1837] Der Rhein floss durch viele Länder, und endlich war Frieden. Seit gut zehn Jahren fuhr Jean, Kapitän der Preußisch-Rheinischen Dampfschifffahrts-Gesellschaft, nun auf dem Rhein.

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Kölner Dombaufest

[Rheinprovinz, 1842] Im September 1842 war König Friedrich Wilhelm IV. wieder am Rhein, in Köln. Heute sollte im Domhof der Grundstein für die Vollendung des Kölner Doms gelegt werden – ein gewaltiges Projekt!

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Kritische Töne

[Rheinprovinz, 1843] Hubert Limbach legte seine „Rheinische Zeitung“ aus der Hand, in der er bis eben gelesen hatte. Auf ein Bugholz gespannt lag sie im „Limbach-Stübchen“ aus. So war das in vielen Wirtschaften, und so […]

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Eisenbahnlinie nach Belgien

[Rheinprovinz, 1843] Der neue König Friedrich Wilhelm IV. schien den Rheinlanden gewogen.  Schon als Kronprinz war er auf dem Drachenfels gewesen, und vor kurzem war er zum Dombaufest nach Köln gekommen.

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Heinrich Heines Wintermärchen

[Rheinprovinz, um 1845] Anni und Jean hatten einen Sohn, Hans, und ein Töchterchen, Sophie. Hans war wie sein Vater fasziniert von den Rheinbooten und wollte auch einmal Kapitän werden. Schon auf seine Schlafanzüge hatte Anni […]

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König von Gottes Gnaden

[Königreich Preußen, 1847] Seit einigen Jahren regierte König Friedrich Wilhelm IV., der als Kronprinz am Rhein gewesen war. und  mit Stolzenfels sogar ein Schloss dort hatte.  Viele setzen ihre Hoffnungen auf ihn.

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Märzrevolution

[Deutschland, 1848] Im Februar 1848 vertrieben die Franzosen ihren „Bürgerkönig“, Frankreich war wieder Republik. Die Nachrichten aus Paris verbreiteten sich schnell. Schon in den ersten Märztagen kam es in vielen Städten zu Unruhen.

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Die Bonner Demokraten

[Rheinprovinz, 1848] Im März 1848 hatte die Revolution gesiegt. Die Demokraten im Bonner Raum sammelten sich um Professor Gottfried Kinkel aus Oberkassel und seinen jungen Studenten Carl Schurz.

Kein Bild
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Nationalversammlungen

[Deutschland, 1848/49] Der Einzug der Parlamentarier in die Frankfurter Paulskirche am 18. Mai 1848 war ein großer Tag, überall wehten schwarz-rot-goldene Flaggen und die Menschen jubelten den Parlamentariern zu.

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Badischer Aufstand

[Deutschland, Mai 1849] Ende 1848 hatten die alten Kräfte in Preußen gesiegt; König Friedrich Wilhelm IV. hatte die Preußische Nationalversammlung aufgelöst und im Dezember 1848 eine Verfassung „oktroyiert“.

Mai 1849
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Lorenz muss fliehen

[Rheinprovinz, Mai 1849] Neue Kämpfe brachen aus, eine zweite Aufstandsbewegung vor allem in Sachsen, Baden, der Rheinprovinz und der Rheinpfalz wollte die Fürsten zur Annahme der Paulskirchenverfassung zwingen.

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Die Reaktion hat gesiegt

[Rheinprovinz, 1851] Nach der blutigen Niederschlagung der Badischen Revolution waren alle Hoffnungen auf demokratische Freiheiten erst einmal erstickt; unzählige Menschen waren ins Ausland gegangen.

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Emigranten

[Brüssel, 1850er Jahre] Der Sieg der Reaktion hatte schwerwiegende Folgen. Demokraten mussten mit Hausdurchsuchungen, Bespitzelung, Beschlagnahmung, ja sogar mit Polizeischikanen und Verhaftung rechnen.

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Wilhelm und Augusta am Rhein

[Rheinprovinz, 1851-1858] Nach der Niederschlagung des Aufstandes in Baden und in der Pfalz war Prinz Wilhelm von Preußen war zum Generalgouverneur der Rheinprovinz und der Provinz Westfalen ernannt worden.

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Aufatmen in der Rheinprovinz

[Rheinprovinz, Ende der 1850er Jahre] Am Rhein fand Wilhelm von Preußen, der ehemalige „Kartätschenprinz“, zu einer gemäßigt-konservativen Haltung, und auch liberal denkende Menschen hofften auf ihn.

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Droht ein Krieg unter Brüdern?

[Rheinprovinz, 1860] Seit langem rivalisierten Österreicher und Preußen  um die Vorherrschaft in Deutschland. Viele Menschen beteten, dass es nie zu einem Krieg kommen würde, wie er sich in den USA gerade anbahnte.

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Wilhelm I. und Bismarck

[Preußen, Anfang der 1860er] Nach dem Tod Friedrich Wilhelms IV.  war sein Bruder Wilhelm I. König von Preußen. Die Hoffnungen vieler Menschen schienen sich zu erfüllen, als er liberale Minister berief.

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Die verhinderte Hochzeit

[Rheinprovinz, 1865] In den USA tobt der Sezessionskrieg, die Limbachs am Rhein bangen um ihre Verwandten. Die Spannungen zwischen Preußen und  Österreich verschärfen sich. Sophie verschiebt ihre Hochzeit.

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Deutscher Krieg

[Deutschland und Böhmen, 1866]  Krieg zwischen Preußen und Österreich. Sophie war verzweifelt. Ihre Heimat gehörte zum Königreich Preußen, das gegen das Land ihres Verlobten Andras Csabany Krieg führte.

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Gräfin Sophie Csabany

[Deutschland und Österreich, 1866] Österreich hat bei Königgrätz eine verheerende Niederlage erlitten, es gab Tausende von Toten und Verletzten. Seit Wochen hat Sophie nichts mehr von ihrem Verlobten Andras gehört.